Das Aufgabenfeld eines Leiterprüfers ist die Tätigkeit der Prüfung von Leitern und Tritten in Unternehmen und Anlagen.

Was macht ein Leiternprüfer genau? ist sein Arbeitsfeld?

Den Job des Leiterprüfers macht es aus, Gefährdungen durch Leitern und Tritte im Unternehmen zu minimieren. Verantwortlich für die Sicherheit der Mitarbeiter ist jedoch der Unternehmer selbst.
Welche Leitern und Tritte müssen geprüft werden?

Der Leiterbeauftragte ist vom Unternehmer schriftlich damit beauftragt, regelmäßigalle Leitern und Tritte, außer ortsfesten Steigleitern im Unternehmen zu prüfen.

Zum Aufgabenfeld des Leiterprüfers gehören neben der Prüfung (nach gesetzlichen Vorgaben und Terminen)auch die lückenlose Dokumentation der ausgefüllten Leiterprüfer Checklisten und das Führen eines Leiternprüfbuches. Fortlaufende Weiterbildung ist schon deshalb erforderlich, weil Gesetze sich ändern können. Bei all diesen verantwortungsvollen Leiterprüfer Tätigkeiten bietet die nutzerfreundliche cloudbasierte my-Cosmo Leiterprüfer App kostenfreie Unterstützung.

Wie lautet die Definition für die Leiterprüfung?​

Gewerbliche Anwender sind in vielen Bereichen auf die Nutzung von Steigtechnik angewiesen. Eine Leiterprüfung bezeichnet die lückenlos protokollierte Abnahme einer Leiter oder eines Trittes nach geltenden vorgeschriebenen Kriterien zur Erhöhung der Sicherheit der Mitarbeiter. Die Rechtsgrundlage für das Arbeitsschutzgesetz der Leiterprüfung ist die Betriebssicherheitsverordnung (BetrsichV §3). Die DGUV Information 208-016 gibt dabei die bindenden Hinweise, wie eine Leiterprüfung genau durchzuführen und zu dokumentieren ist.
Zur Abnahme ist eine Sicht- und eine Funktionsprüfung der Arbeitsmittel (Leitern und Tritte) erforderlich. Die Protokolle müssen in einem Leiternprüfbuch erfasst werden, denn der Unternehmer ist in der Nachweispflicht, wenn es zu einem Unfall kommen sollte.

Zum Aufgabenfeld des Leiterprüfers gehört demnach die regelmäßige Prüfung der Leitern und Tritte, sowie deren Zubehörteile und der Prüfplaketten, die jährlich zu erneuern sind. Holme, Sprossen, Stufen und Plattformen werden auf ihren ordnungsgemäßen und arbeitssicheren Zustand begutachtet und beurteilt. Der Sinn dahinter ist, die Sicherheit der Mitarbeiter im Umgang mit Leitern und Tritten im Unternehmen zu erhöhen. Dazu werden auch regelmäßige Einweisungen der Mitarbeiter durchgeführt und entsprechende Arbeitsanweisungen gegeben. Auch befinden sich auf den tragbaren Leitern -als dauerhaft angebrachte Betriebsanleitung- die wichtigsten Sicherheitshinweise und Verhaltensmaßnahmen gut lesbar in Form von Piktogrammen. So ist gewährleistet, dass jeder Mitarbeiter sie verstehen kann. Unabhängig von seinen Sprachkenntnissen. So ist zum Beispiel in einem Piktogramm zu erkennen, dass man Klappleitern nie als Anlegeleiter verwenden soll und auf einem anderen, dass nie zwei Personen hintereinander die gleiche Leiter hochklettern sollen. Hinweise zum Arbeitsschutz bietet jede BG.
Letztlich ist jeder Unternehmer dafür verantwortlich, dass die Prüfungen von Leitern und Tritten regelmäßig stattfinden und sauber dokumentiert werden. Er kann aber mir dieser Leiterprüfer Tätigkeit eine „befähigte Person“ intern oder extern schriftlich beauftragen.

Was bedeutet „regelmäßige Kontrolle“? Wonach richtet sich die Häufigkeit der Kontrollen?

Das hängt von Art und Umfang der Beanspruchung der Leitern ab. Die Prüfung der Leitern und Tritte kann monatlich, oder sogar täglich erforderlich sein. Spätestens jedoch nach einem Jahr, wenn die Prüfplaketten erneuert werden müssen, ist eine gründliche Untersuchung aller Leitern und Tritte im Unternehmen auf sichtbare Mängel und Funktion erforderlich. Dazu benötigt der Leiterprüfer einen Plan, Checklisten Leiterprüfung und ein Prüfbuch, um im Falle eines Unfalles mit der Leiter nachweisen zu können, dass diese regelmässig und zuverlässig untersucht wurde. Denn nur dann tritt die gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in vollem Umfang für den Schaden und die Folgekosten ein.

Im Infoblog Beitrag „wie oft muss man die Leitern prüfen“ findet man mehr Details über die Häufigkeit der Kontrollen.

An welchen Orten finden Leiterprüfer Lehrgänge mit Zertifikat statt?

Einige Anbieter (z.B. DEKRA und der TÜV) bieten in ganz Deutschland die Ausbildung zum Leiterprüfer mit Zertifikat an. Die Kosten liegen derzeit etwa zwischen 350-500 Euro netto für den Lehrgang. Er ist die Voraussetzung für die Zertifizierung als „Befähigte Person zur Prüfung von Leitern und Tritten“.

Mit dem Zertifikat ist man dann befugt, Leitern und Tritte zu prüfen.

Wie kann man die Kosten für die Leiterprüfung minimieren?

Die Leiterprüfung selbst kann man durch eine befähigte Person aus den eigenen Mitarbeiterreihen oder von einem qualifizierten externen Unternehmen durchführen lassen.

Um unnötige Kosten bei der Leiterprüfung zu vermeiden, ist die Anfertigung und Dokumentation der Protokolle mit Hilfe einer Leiterprüfung Checkliste in der my-Cosmo Leiterprüfer App hilfreich. Digitale Dokumente sind leichter durchsuchbar. So übersieht man keine Leiterprüfung und führt auch keine Prüfung versehentlich doppelt durch.

Der Unternehmer erhält eine erhöhte Rechtssicherheit durch die Versorgung der Mitarbeiter mit allen aktuellen Gesetzen und Vorschriften. Denn der Verfall des Versicherungsschutzes kann teuer werden, wenn ein Schaden eintritt und man die Gesetze und Vorschriften nicht eingehalten hat.  Der Leiterprüfer beurteilt also regelmäßig den arbeitssicheren Zustand der Leitern und Tritte im Unternehmen.

Welchen Vorteil bringt es, die Checklisten digital auszufüllen?

Im Infoblog Beitrag Protokoll Checkliste findet sich ein Beispiel einer Vorlage für eine Checkliste Leiterprüfung. Leiterprüfer haben mit der kostenfreien my-Cosmo Leiterprüfer App den Vorteil der zentralen Erfassung aller Leitern und Tritte über die Internetplattform, die Geschäftsleitung kann ihn bei der Online Erfassung der Unternehmensdaten administrativ unterstützen und Nutzungsrechte für den Datenzugriff festlegen.

Der Leiterprüfer erhält auf seinem Smartphone eine Nachricht, sobald eine Leiterprüfung im Unternehmen fällig ist. Er ruft die App auf seinem Smartphone auf und wählt dort die richtige Leiter aus. Dann bestätigt er die persönliche Prüfung der Leiter oder des Trittes mit Namen und Uhrzeit im Protokoll. Die Leiterprüfer Checklisten stehen ihm -nach aktuellem Bedarf und Gesetzeslage- digital zur Verfügung. Die Leiterprüfer App führt ihn Schritt für Schritt durch die Leiterprüfung. Von Holmen und Sprossen über die Sicherungen, die Beschlagteile oder die Leiterfüße bis hin zum Zubehör und zur vorgeschriebenen Kennzeichnung. Bei besonders wichtigen Punkten erhält er einen zusätzlichen Hinweis, worauf er bei der Prüfung genau achten sollte. Mängel kann er in der App dokumentieren und bei Bedarf durch entsprechende Fotos kinderleicht ergänzen. Er kann angeben, ob und welcher Reparaturbedarf besteht. Mit einem Klick wird die Prüfung abgeschlossen, das Prüfprotokoll gespeichert. Dann kann das Protokoll heruntergeladen und an eine eMail Adresse geschickt.

Welche zusätzlichen Vorteile haben Dienstleiter für Leiterprüfung?

Externe Leiterprüfer können in der my-Cosmo Leiterprüfer App mehrere Unternehmen als Mandanten gleichzeitig verwalten und so, mit sauber getrennten Daten, alle Prüftermine und etwaige Gesetzesänderungen pro Kunde leichter im Blick behalten. Der externe Prüfer kann Unternehmen anlegen, der Unterhemen muss den Zugang dann bestätigen und ihn als Leiterprüfer anlegen, damit der Leiterprüfer deren Konto verwalten kann. Über die Plattform können beliebig viele verschiedene Firmen angelegt und deren Steighilfen lückenlos erfasst werden. Mobiler Zugriff ist möglich und so hat man jederzeit und überall alle Kundeninformationen im Blick. Die Online Checklisten zur Prüfung von Leitern und Tritten sorgen dafür, dass alle Steighilfen und alle wichtigen Prüfpunkte abgearbeitet werden.

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